Wir über uns
Die
Quäker-Hilfe Stiftung wurde 1996 von den deutschen und amerikanischen
Quäker-Hilfswerken Quäker-Hilfe e.V. und AFSC (American Friends Service
Committee) gegründet. Ihre erste Aufgabe war die Realisierung der Ausstellung
„Stille Helfer – Quäkerhilfe im Nachkriegsdeutschland“ im Deutschen
Historischen Museum in Berlin. Heute fördert die Stiftung Projekte der Quäker
in mehr als 20 Ländern der Welt.
Wenn Sie mehr über die Hilfsarbeit der Quäker nach den Weltkriegen erfahren möchten, können Sie das Magazin „Stille Helfer“ bestellen. Druckschriften bestellen
Charakteristika der Hilfsarbeit
Partnerschaftlich helfen
Quäker engagieren sich ohne Ansehen von Konfession, Rasse oder politischer Überzeugung. Quäker respektieren die Kultur und den Glauben ihrer Partner vor Ort. Die überkonfessionelle Ausrichtung der Quäker ist weltweit bekannt - weshalb sie als Helfer und Mittler gerne gesehen sind.
Eigeninitiative fördern
Für Quäker sind die Menschen vor Ort Mitwirkende und nicht Objekte der Hilfe. Sie wissen oft selbst am besten, wo die Probleme liegen. Mit finanziellen Hilfen, Sachmitteln und Schulungen können sie ihr Geschick selbst in die Hand nehmen. Eine Quäker-Mitarbeiterin: „Alles, was wir tun, ist ihnen einen Spiegel vorzuhalten, damit sie ihre eigenen Stärken sehen".
Nachhaltig helfen
Quäker unterstützen Projekte, bis sie sich selbst tragen und die lokalen Partner sie in Eigenregie fortführen können. Lebensmittel und Material werden möglichst in der Region eingekauft, um die einheimische Wirtschaft zu stärken.
Fortschritte messen
Bei der Planung von Projekten legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ziele fest. Regelmäßig wird geprüft, ob sie erreicht werden. Das den effizienten Einsatz der Spenden und hilft bei der Verbesserung der Arbeit. Viele Programme werden zudem von unabhängigen Dritten beurteilt.
Ursachen anpacken
Quäker setzen sich aktiv für die Beseitigung der Ursachen von Armut, Krankheit, Gewalt, Benachteiligung und Heimatlosigkeit ein. Friedens- und Versöhnungsarbeit ist für sie von zentraler Bedeutung. Ihr Engagement gegen Hass und Vorurteile und für demokratische Strukturen zielt auf langfristige Veränderungen. Den Dialog mit den Mächtigen in Politik und Wirtschaft zu suchen und sie mit den Folgen ihres Handelns zu konfrontieren, hat bei Quäkern eine lange Tradition.
Als
Mitglied im deutschen Spendenrat verpflichtet sich die Quäker-Hilfe Stiftung
zum lauteren Umgang mit Spenden und hält sich an die ethischen Grundsätze des
Spendenrats.
Die Überzeugung der Quäker
Die Quäker
fühlen sich der Gewaltfreiheit in Gedanken, Worten und Taten verpflichtet.
Sie setzen
sich ein
- für die Ächtung von Kriegen
- für die Förderung friedlicher
Konfliktlösungen
- für Menschenrechte
- für wirtschaftliche Gerechtigkeit
Sie stehen
zudem in einer langen Tradition des praktischen Engagements für Menschen in
Not. Sie tun dies nicht aus Mitleid, sondern aus der tiefen religiösen
Überzeugung, dass kein Mensch in Armut leben muss und jeder ein recht auf
Frieden, Sicherheit, Bildung, Gesundheit und die freie Entfaltung seiner
Persönlichkeit hat.
Die Quäker
verstehen sich als Anwalt der Menschen, deren Stimme nicht gehört wird. Das
Ziel ihres Engagements ist es, eine internationale Ordnung zu erreichen, die
alle Menschen in Würde, Sicherheit und Freiheit leben lässt. ... mehr






