Projekte in Europa
Deutschland: Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer
Viele Flüchtlinge, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, sind Überlebende schwerer Menschenrechtsverletzungen in ihren Heimatländern. Ein Teil von ihnen leidet unter schweren psychischen Traumafolgestörungen und benötigt eine traumaspezifische und zugleich kultursensible Gesundheitsversorgung.
In Frankfurt/Main engagiert sich der gemeinnützige Verein fatra (Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil), der von Quäkern unterstützt wird, in der Menschenrechtsarbeit und der psychotherapeutischen Beratung von Flüchtlingen und Folteropfern. Durch die verschiedenen Angebote will man Menschen in Not zur Seite stehen, interkulturelle Verständigungsbrücken bauen und zur angemessenen Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen beitragen.
Flüchtlinge
vieler Nationalitäten finden bei fatra e.V. psychotherapeutische
Beratung, Unterstützung in Krisensituationen und - wenn notwendig -
Hilfe bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig
unterstützt die Beratungsstelle Dialoge mit Behörden und politischen
Entscheidungsträgern, bietet viele Kommunikationsangebote an die
Professionellen im Gesundheitswesen an und unterstützt diese in ihrem
Engagement für Flüchtlinge. Längerfristige Therapien, die früher in der
Beratungsstelle selbst geleistet wurden, sind jetzt im Rahmen eines
dezentralen Behandlungsnetzwerkes möglich, das die Beratungsstelle
aufgebaut hat und koordiniert.
Darüber hinaus ist der Verein aktiv in
der Menschenrechtsarbeit und kritischen Öffentlichkeitsarbeit für die
Belange von Flüchtlingen.
Hier bestehen langjährige Kooperationen mit den Flüchtlingsbeauftragten der Kirchen, Amnesty International, Pro Asyl, einer Reihe von psychotherapeutischen Fachinstituten, dem Menschenrechtsbeauftragten der Hessischen Landesärztekammer, und vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern.
Ihre Spende hilft, diesen lebenswichtigen Dienst aufrecht zu erhalten. Vielen Dank! Spenden-Link


