Förderbereiche
Nothilfe und Wiederaufbau
bedeuten gezielte, humanitäre Hilfe und längerfristigen Wiederaufbau nach bewaffneten Konflikten und in Katastrophengebieten. Zum Beispiel: Hilfe für Kriegsopfer im Gazastreifen; Wiederaufbau und Traumabehandlung für Opfer des Tsunami in Indonesien sowie Nothilfe für Flüchtlinge im Kongo.
Hier können Sie ein Hintergrundpapier zu diesem Thema herunterladen: Nothilfe und Wiederaufbau 390 KB
Ausbildung und Bildung
bewirken eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände für benachteiligte Menschen. und sind oft der erste Schritt auf dem Weg hinaus aus der Armut. Zum Beispiel: Ausbildung als landwirtschaftlicher Berater in Kenia, Schulungen in verbesserter Landwirtschaft für Kleinbauern in Bolivien, Training in Projektplanung für Selbsthilfegruppen in Haiti und Mosambik.
Gesundheit und Ernährung
durch Nahrungs- und Landwirtschaftshilfe, Krankheitsvorsorge und -behandlung. Zum Beispiel: AIDS-Vorsorge in Simbabwe und Kenia; Quäkerspeisung für Kleinkinder auf Haiti; Gartenbau in Mosambik sowie Gesundheitsvorsorge für Schwangere und Mütter in Bangladesh.
Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen
durch Initiativen, die Kindern und Familien in Not helfen, und die ihr Umfeld, z.B. das Dorf, die Gemeinde, die Schule oder andere soziale Gruppe, fördern. Zum Beispiel: Jugendarbeit in Palästina, landwirtschaftliche Jugendgruppen in Kenia.
Quäker und Justiz
Die Geschichte der Quäker ist von Anfang an untrennbar mit der Justiz verbunden. Gegründet als religiöse Protestbewegung im 17. Jahrhundert, wurden die ‘Freunde’, wie sich Quäker untereinander nennen, in den ersten zwei Jahrhunderten vom Staat oft erbittert verfolgt und viele wurden verhaftet. Aufgrund der Erfahrung der eigenen Verfolgung begannen Quäker früh, sich für humane Haftbedingungen einzusetzen. Auch heute sind Quäker bemüht, Benachteiligten - auch im Strafvollzug - zu helfen.
Armutsbekämpfung
durch Existenzgründungshilfen und Landwirtschaftsprojekte, die den Menschen helfen, ausreichende Einkünfte zu erzielen und ihre Familien zu versorgen. Zum Beispiel: Bewässerungsanlagen für Dörfer in Bolivien; Tierzucht-Programme für Frauen in Mosambik; Hilfe zur Existenzgründung in Simbabwe.
Hier können Sie ein Hintergrundpapier zu diesem Thema herunterladen: Armutsbekämpfung 300 KB
Versöhnung und Dialogarbeit
ermöglicht es, daß Menschen Gegensätze überbrücken lernen; sie fördert praktische Konfliktlösungen und Demokratisierungsprozesse. Zum Beispiel: Dialogarbeit in Konfliktzonen wie z. B. im Kongo; Friedensinitiativen mit lokalen Gruppen und Organisationen in Zentralafrika; das Eintreten bei der UNO für den Verzicht auf Kindersoldaten.
Hier können Sie ein Hintergrundpapier zu diesem Thema herunterladen: Versöhnung und Dialogarbeit 289kb
Wir hoffen, daß diese Informationen zu Spenden anregen, denn nur mit Ihrer Hilfe kann die Quäker-Hilfe Stiftung ihre Arbeit fortführen.





